Wer ist eigentlich...? - Herr Prof. Krause

Du bist neu an der Hochschule, liest eine Modulbeschreibung und hast keine Ahnung wer dein Dozent ist?
Du bist schon eine Weile an der Hochschule und hast auch keine Ahnung wer im nächsten Semester dein Dozent ist?
Dem wollen wir Abhilfe schaffen. Wir stellen den Dozenten 10 Fragen, welche Sie frei beantworten können.
Bekomm einen Eindruck wer die Dozenten sind und womöglich fällt es dir dann leichter zu fragen oder etwas zu sagen!

10 Fragen an … Herrn Prof. Krause!

Wer sind Sie überhaupt?

Matthias Krause, Leipzig, wäre eine mögliche Antwort. Oder auch, ein Mensch, der gerne seinen Kopf zum Denken benutzt. Gerne für Probleme aus dem MINT-Bereich, das war schon in der Schule so, und das hat mich dann auch in eine bestimmte Richtung beim Studium gelenkt.

Wo kommen Sie her?

Die Frage ist, aus dem Kontext gerissen, schwer zu beantworten. Eine mögliche Antwort ist: Ich bin ein in Leipzig geborener Sachse, der den Großteil seines Lebens auch hier verbracht hat. Vor meiner Zeit hier an der FH hatte ich verschiedene Anstellungen an der Uni und in der Wirtschaft.

Seit wann sind Sie dabei?

Im Juni 2001 habe ich begonnen, als Hochschullehrer für Informatik an dieser Einrichtung, die damals noch FH Leipzig hieß, zu arbeiten. Damals begann ich mit Vorlesungen zu Java-Programmierung und Datenbanken.

Was haben Sie mal studiert?

Ich bin Physiker und habe auch auf einem Gebiet der experimentellen Physik promoviert. In meinem Berufsleben habe ich mich durchgehend mit Problemen der Programmierung bzw. Softwareentwicklung beschäftigt, als Physiker macht man das oft nebenbei, zur Lösung der wissenschaftlichen Fragen, mit denen man sich gerade beschäftigt. Dieses Interesse hat auch letzten Endes dazu geführt, dass ich mich hier an der FH, als Quereinsteiger, beworben habe.

Was lehren Sie hier?

Wie oben schon erwähnt, lehre ich Programmierung in verschiedenen Sprachen, bin also vielleicht mit dem Lehrer vergleichbar, bei dem Schüler Lesen und Schreiben lernen. Programmieren ist eine der Grundlagen der Softwareentwicklung, man sollte etwas davon verstehen, auch wenn man später nicht Programmierer oder Softwareentwickler werden will.
Die Datenbanken sind im Laufe der Zeit, bedingt durch zunehmenden Einsatz in den verschiedenen Studienfächern und -formen, an andere Kollegen gegangen.

Woran forschen Sie gerade?

Die über die Jahre hohe und steigende Lehrbelastung hat mir nicht viel Zeit gelassen, mich der Forschung zu widmen. Wenn, sind es kleine anwendungsbezogene Fragestellungen, die im Rahmen von Abschlussarbeiten behandelt werden.

Was erwarten Sie von den Studenten?

Interesse am Fach, Neugier, Willenskraft, das sind einige der Tugenden, die ich mir wünsche und die ich auch immer wieder bei Studenten finde. Ich freue mich über Studenten, die sich Werkzeuge programmieren, die langweilige Routinearbeit für sie automatisiert erledigen, das nenne ich gerne kreative Faulheit. Und um auch etwas dazu zu sagen, was ich nicht mag: Wer glaubt, während der Vorlesung Filme schauen, Spiele spielen oder in Netzwerken kommunizieren zu müssen, ist eigentlich in einem Hörsaal fehl am Platze.

Würden Sie sich als „Exmatrikulator“ bezeichnen?

Was ist ein „Exmatrikulator“? Einer, der eine Quote erfüllen will, der Studenten gezielt zum Studienabbruch führt? Da kenne ich niemanden, auf den das zuträfe. Ich biete gerne Unterstützung, den Stoff zu verstehen und damit auch Prüfungen zu bestehen. Ich bin hier, um Studenten einen Studienabschluss zu ermöglichen, nicht, ihn zu verhindern. Und zum Thema Exma (wobei hier die vorzeitige gemeint ist): Am Ende ist der Student der, der vorzeitig exmatrikuliert wird, weil er den Stoff nicht beherrscht, sich nicht entsprechend vorbereitet hat, das Studienfach nicht seinen Fähigkeiten entspricht oder er eben nicht für ein Hochschulstudium geeignet ist. In solchen Fällen kommt man manchmal nicht umhin, jemanden auch durch die letzte Wiederholungsprüfung fallen zu lassen.

Wieso haben Sie sich entschlossen Prof./Dr./Dozent zu werden?

Schon zur Zeit meines Promotionsstudiums und später an der Uni habe ich gerne Wissen weitergegeben und eigene Vorlesungen halten dürfen. Als sich die Möglichkeit ergab, hier hauptberuflich einsteigen zu können, habe ich nicht gezögert und meine Entscheidung auch nie bereut.

Beenden Sie bitte folgenden Satz: „HfTL – Hier beginnt …“

… für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt, der Einstieg in ein erfülltes und interessantes Berufsleben sein kann.

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