Wer ist eigentlich...? - Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Strutz


Tilo Strutz

Du bist neu an der Hochschule, liest eine Modulbeschreibung und hast keine Ahnung wer dein Dozent ist?
Du bist schon eine Weile an der Hochschule und hast auch keine Ahnung wer im nächsten Semester dein Dozent ist?
Dem wollen wir Abhilfe schaffen. Wir stellen den Dozenten 10 Fragen, welche Sie frei beantworten können.
Bekomm einen Eindruck wer die Dozenten sind und womöglich fällt es dir dann leichter zu fragen oder etwas zu sagen!

10 Fragen an … Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Tilo Strutz!

Wer sind Sie überhaupt?

Wie alle Wissenschaftler bin ich ein neugieriger Mensch, für den das Lernen nie aufhört. Als Ingenieur begeistere ich mich dafür, etwas zum Laufen zu bringen. Das ist meist Software zur Verarbeitung von Signalen. Insofern bin ich auch zum Teil Informatiker.

Wo kommen Sie her?

Mein Geburtsort liegt im heutigen Brandenburg. Über verschiedene Wirkungsstätten (Rostock, Hamburg) bin ich nach Leipzig gekommen.

Seit wann sind Sie dabei?

Inzwischen bin ich seit knapp 10 Jahren Hochschullehrer an der HfTL. Wenn ich nach links und rechts schaue, gehöre ich wohl inzwischen zur oberen Hälfte der HfTL-treuen Professorinnen und Professoren.

Was haben Sie mal studiert?

Beworben hatte ich mich als Abiturient für die Richtung „Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik“. Zu Beginn des Studiums war dieser Studiengang aber schon umbenannt und umstrukturiert. Ich schloss mein Studium als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik ab und habe mich auf Signalverarbeitung, insbesondere von Bildern, spezialisiert.

Was lehren Sie hier?

Mein Berufungsgebiet ist „Informations- und Codierungstheorie“. Ich bin verantwortlich für gleichnamige Module in den Bachelor-Studiengängen IKT und KMI (direkt, dual, berufsbegleitend). Außerdem lehre ich die Master-Module „Codierungstheorie“, „Adaptive Systeme“ (Systemtheorie 2), „Grundlagen der digitalen Bildverarbeitung“ und im englischsprachigen ICTM-Studiengang „Coding Theory“ und „Digital Image Processing“.

Woran forschen Sie gerade?

Meine Hauptleidenschaft gilt der Kompression von Bilddaten. Von mir entworfene und teilweise mit Hilfe von Studierenden umgesetzte Verfahren brauchen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen.
Aktuell beschäftige ich mich mit der optischen Handgestenerkennung. Das von uns entwickelte Verfahren kommt mit nur einer handelsüblichen WebCam aus und benötigt keine 3D-Kamera. Forschung im Bereich Bildverarbeitung ist bei vielen Studierenden beliebt, weil man gleich sehen kann, was da passiert.

Was erwarten Sie von den Studenten?

Ich wünsche mir, dass Studierende nicht nur versuchen, ihr Studium so effizient wie möglich abzureißen (gute Noten mit möglichst wenig Aufwand), sondern für sich auch mindestens ein Thema finden, für das sie brennen und auch mal freiwillig Überstunden machen.

Würden Sie sich als „Exmatrikulator“ bezeichnen?

Idealerweise kommen Studierende, welche sich irrtümlicher Weise für ein Studium an der HfTL entschieden hatten, nicht bis zu meinem Modul im 4. Semester. Es gab aber schon wenige Studierende, die an „Informations- und Codierungstheorie“ gescheitert sind. :-(

Wieso haben Sie sich entschlossen Prof./Dr./Dozent zu werden?

Ein schlauer Mensch hat mal gesagt „Wissenschaft ist wie Spielen für Erwachsene“. Da ist etwas dran. Außerdem hat man als Professor eine gewisse Autonomie, sich bestimmten interessanten Themen zu widmen und man hat immer mit jungen Menschen zu tun, auf deren Persönlichkeitsentwicklung man einen (hoffentlich) positiven Einfluss hat.

Beenden Sie bitte folgenden Satz:

„HfTL – Hier beginnt …“

die erste Vorlesung um 7:45 Uhr.
Das erscheint für heutige Verhältnisse früh. Meine Mathevorlesungen begannen um 7:05 Uhr. Allerdings hatte ich vom Wohnheim aus auch nur 5 Minuten Fußweg :-). Und die Studentenklubs machten spätestens um 1:00 Uhr zu…

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