Wer ist eigentlich...? - Herr Dipl.-Inf. (FH) Barth

Herr Barth zeigt auf seinen damaligen Arbeitsort in Trier.

Du bist neu an der Hochschule, hörst von Service, KAM, „HUB“, und Hochschulmanagement, hast aber keine Ahnung wer dahintersteckt?
Du bist schon eine Weile an der Hochschule und hast auch keine Ahnung wer im Hintergrund die Hochschule am Laufen hält?
Dem wollen wir Abhilfe schaffen. Wir stellen den Verwaltungsmitarbeitern 10 Fragen, welche Sie frei beantworten können.
Bekomm einen Eindruck wer die Mitarbeiter sind und womöglich fällt es dir dann leichter den richtigen Ansprechpartner zu finden!

10 Fragen an … Herrn Dipl.-Inf. (FH) Barth

Wer sind Sie überhaupt?

Ich heiße Michael Barth, bin verheiratet und habe einen kleinen sechsjährigen Sohn. Wir wohnen seit über einem halben Jahr wieder in Leipzig.

Wo kommen Sie her?

Geboren bin ich in Leipzig. Allerdings hat es mich auch mal nach Trier, Nürnberg, Wiesbaden/Mainz und Bamberg verschlagen, bis ich dann wieder hergekommen bin. Meine „Reisen“ liefen fast immer unter dem Magenta T.

Was haben Sie mal gelernt?

Gelernt habe ich nicht bei der Deutschen Telekom AG, sondern bei der Rentenversicherung – allerdings teilweise noch zu DDR-Zeiten. In der DDR ging ich 10 Jahre zur Schule. Meine Berufsausbildung habe ich beim damaligen FDGB-Bundesvorstand mit dem ganzen Themenkomplex Rente gemacht. In deren Rechenzentrum war ich dann Facharbeiter für Datenverarbeitung – bis zur Wende, als die Ausbildung dann umtituliert wurde in Datenverarbeitungskaufmann. Danach blieb ich bei der Rentenversicherung im Rechenzentrum in der Nähe der Leipziger Georg-Schuhmann-Kaserne. Im damaligen neuen Rechenzentrum arbeitete ich im Bereich Großrechner-Operating.

Seit wann sind Sie dabei?

Nach meiner Zeit bei der Rentenversicherung wechselte ich Mitte der ’90er zur Deutschen Telekom nach Trier. Nachdem ich drei Jahre maximal weit weg von Leipzig war, verschlug es mich zu meinen Bamberger Kollegen der T-Systems. Das war damals eine frisch gegründete Abteilung, welche teilweise Anwendungen aus Trier übernommen hat. Mit meinen Vorkenntnissen konnte ich somit direkt einsteigen und wurde vor knapp 20 Jahren – also 1997 – zum „ordentlichen“ Mitarbeiter der Deutschen Telekom. Mein damaliges Aufgabenspektrum im SCZ – Service und Computerzentrum – war erneut im Operating angesiedelt, allerdings im Drei-Schichten-System. Nach weiteren anderthalb Jahren wechselte ich zur Anwendungsentwicklung von ARS. Dort ich Anwendungsmasken designt. Allerdings immer unter Berücksichtigung von Usability und Nutzerfreundlichkeit. Über dieses Tool wurde das gesamte Helpline Backend und Beschwerdemanagement abgebildet. Telekomintern ist das vielleicht noch ein Begriff. Ob das heutzutage allerdings noch genutzt wird, da bin ich mir nicht ganz sicher – vielleicht im Backend. Aber heutzutage wird ja alles webbasiert realisiert. Nachdem dann dieses großes Projekt abgeschlossen wurde, hätte ich ein komplett anderes Aufgabengebiet übernehmen sollen. Jedoch gab es glücklicherweise eine Stellenausschreibung in meiner Heimat: Fachhochschule Leipzig – also probierte ich das mal. Wir sind mittlerweile im Jahr 2002 angekommen.

Welche Aufgaben übernehmen Sie in Ihrer Abteilung?

Zur Hochschule bin ich gekommen, als jemand für das Rechenzentrum gebraucht wurde. Damals gab es nur einen Mitarbeiter im Rechenzentrum, welcher sich um Dinge wie Seru01, irgendwas Mailserver-ähnliches, und ein paar kleinere Sachen gekümmert hat. Durch den damaligen Prorektor Prof. Schlayer wurde initiiert, dass das gesamte Projekt Rechenzentrum aufgeblasen werden sollte, da es nur 2 .. 3 Server gab. Mit einem damals auch neu eingestellten Rechenzentrumsleiter haben wir dann gemeinschaftlich die ersten großen Schritte für den Aufbau des heutigen Rechenzentrums unternommen. Von der damaligen Besetzung ist allerdings keiner mehr übrig. Im Zuge des 2013er Betriebsübergangs kamen auf uns alle, andere Aufgaben zu, neue Posten mussten besetzt werden, neue Strukturen wurden etabliert. Als mir dann angeboten wurde, neue Aufgaben zu übernehmen sagte ich „Warum nicht!?“. Somit bin ich mittlerweile Leiter des Hochschulservice und kommissarischer Leiter des Hochschulmanagements.
Meine Aufgaben sind sehr spannend, da sie relativ viel abdecken. Zum einen sind sie aber auch klar geteilt, wie z.B. Akquise und Kommunikation von Seiten Herrn Mittmanns, oder das Personal und Controlling von Frau Planert. Allerdings liegen Aufgaben des Monitoring und Controlling, sowie Investmittel wieder teilweise mit bei mir auf dem Tisch. Ansonsten liegt bei mir im Großen und Ganzen der Verwaltungsteil auf dem Tisch: Akademisches Auslandsamt, Hochschul- und Prüfungsamt, Veranstaltungsmanagement, das ehemalige (da momentan nicht bemannte) IDSW. Insofern verstehe ich – und wir uns – als Serviceeinheit des Hauses. Wir sind somit eine Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Parteien innerhalb des Hauses aber auch unseren Kunden wie Studenten und Telekom Ausbildung. Insofern müssen wir unterschiedliche Anforderungen und Wünsche bedienen. Grundsätzlich erledige wir aber auch Zuarbeiten für unsere Bereiche und den akademischen Bereich, stellen Infrastruktur bereit. Wir sehen uns aber auch als reine Serviceeinheit und sind froh, dass wir mit Herrn Weber wieder einen Kanzler haben.

Was machen Sie am liebsten?

Da ich mich nicht genau festlegen möchte, kann ich mich nur wiederholen: „Meine Aufgaben sind sehr spannend, da sie relativ viel abdecken.“

Was erwarten Sie von den Studenten?

Wenn man sich bewusst für ein Studium an einer Hochschule entscheidet, dann sollte man nicht nur seine Rechte einfordern, sondern auch seine Pflichten erfüllen. Dazu gehören solch Kleinigkeiten wie die Rückmeldung zum Semester, zu Veranstaltungen, zu Prüfungen. Mein Wunsch wäre, dass das eine Selbstverständlichkeit ist. All das und noch viel mehr steht in den Ordnungen, welche einem eigentlich bekannt sein sollten – dann müsste auch von Seiten der Verwaltung nicht so viel Manpower hineingesteckt werden, um dem hinterherzukommen. Ich möchte nicht sagen, dass ich mir keine guten Leistungen von den Studenten wünsche, aber für meinen Aufgabenbereich würde ich mir wünschen, wenn Studenten ihre niedergeschriebenen Rechte aber auch Pflichten wahrnehmen würden.
Ansonsten wäre es schön, wenn Studenten – sollte irgendwo der Schuh drücken – fairerweise direkt auf die zuständigen Mitarbeiter in der Hochschule zugehen und wir Angelegenheiten intern klären oder zumindest Position beziehen können.

Was können die Studenten von Ihnen erwarten?

Grundsätzlich ist es so wie die beiden anderen Leiter in der Verwaltung: Wir nehmen den Studenten ernst. Sie als StuRa können das bestätigen: Immer wenn wir zusammengesessen haben, Sie ein paar Sachen geschildert haben, so haben wir immer irgendwie versucht a) das Thema mitzunehmen oder auch b) adhoc eine Lösung herbeizuführen. Schwieriger wird es, wann man über Dritte eine „Sammelklatsche“ bekommt, da dabei Sachverhalte verklärt werden und es schwierig wird diese nachzuvollziehen.

Wieso haben Sie sich entschlossen an einer Hochschule zu arbeiten?

Ich war schon so lange weg, da wollte ich mal wieder in meine Heimat. Das kann ich nicht vom Tisch wischen. Daneben hat mir aber auch die Stellenbeschreibung zugesagt. Allerdings war ich mir damals nicht in Gänze bewusst, was es heißt an einer Hochschule zu arbeiten. An sich hüpfte ich vom einen Rechenzentrums ins andere. Allerdings unterschied sich das Arbeitsumfeld insofern, als dass eine Hochschule kein Betrieb ist und ganz andere Ordnungen und Gesetzen hantiert. So richtig bewusst wurde mir das allerdings erst, als ich in den Verwaltungsbereich übergegangen bin und sich die Konstellation mit dem Träger geändert hat. Zur Erinnerung: Vorher waren wir keine GmbH sondern direkt eine Konzerneinheit der Dachgesellschaft der DTAG GHS. Wenn man sich das Rechenzentrum anschaut, dann sieht man, dass wir damals sehr klein angefangen haben und bis heute einiges passiert ist.

Beenden Sie bitte folgenden Satz: „HfTL – Hier beginnt…“

Ich erweitere mal diesen eigentlichen Spruch: HfTL – Hier beginnt Zukunft … in der HfTL beginnt eine spannende Zeit. Man muss schauen wohin die Reise geht. Ich finde, dass es eine sehr spannende Reise werden kann.

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